Aggressive Insekten

Als ich heute Morgen den Helm aufsetzte und mit dem Töff losfuhr, um bei den «Golden Girls» zu frühstücken, stach es plötzlich rechts und links an meinem Schulterblatt ganz fürchterlich. Ich bremste und riss mir Jacke (ist am Morgen früh auf dem Töff nötig) und T-Shirt vom Leib. Maew, die Schwester von Billy kam auch schon angerannt um zu sehen, warum ich wie ein Affe um mich schlug. Sie rief mach Äs, ihrer Tochter und die kam mit einem Fläschen angerannt. Gleichzeitig rief Maew nach Billy, der eigentlich noch im Bett lag. Nachdem Äs die stark stechenden Stellen mit einer Flüssigkeit beträufelt hatte, machte ich mich schmerzerfüllt auf den Rückweg zu unserem Haus. Da stach etwas plötzlich auch auf meinem Kopf. In meinem geistigen Auge sah ich schon jede Menge fürchterlicher Viecher, doch als ich bei Billy ankam, vermutete dieser - Ameisen! Und tatsächlich: Als wir auf der Ablage, auf der mein Helm jeweils ruht, nachschauten, wimmelte es von Ameisen. Und ein paar von denen hatte es sich in meinem Helm gemütlich gemacht und gingen, als ich losfuhr, auf die Reise. Unter dem T-Shirt kriegten sie wohl Panik und bissen zu. Ich kann euch sagen: Das tut weh - stundenlang!

 

Billys Schwester erging es nur kurze Zeit später noch schlechter: Sie wurde von 3 Hornissen gestochen und musste sich im Spital behandeln lassen. Auf halbem Weg zwischen unserem und ihrem Haus hat es ein riesiges Hornissennest (siehe Bild nebenan) und durch den starken Wind in der Nacht hatte es wohl ein Stück abgerissen, was die Viecher aggressiv machte.

 

Sobald es dunkel ist, wird das letzte Stündchen der Hornissen geschlagen haben: Mein Schwager wird das Nest anzünden. Brutal, aber nötig, zumal es im Haus meiner Schwägerin und meines Schwagers noch kleine Kinder hat.