Molly

Molly ist wie ein kleines Kind und hält uns ganz schön auf Trab. Wir müssen oft lachen, wenn wir sehen, in was für Stellungen sie schläft - so wie auf dem Bild nebenan. Ich habe noch nie einen Hund so schlafen sehen.

 

Molly braucht extrem viel Zuwendung, will dauernd gestreichelt werden und ist jedesmal völlig aus dem Häuschen, wenn wir nach einem kurzen Abstecher in die Stadt oder ins Kino in Sichon zurückkommen. Es ist zum Glück nicht mehr nötig sie anzubinden - sie verlässt das Gebiet rund um unser Haus nicht. Mit der langen Leine hatte sie sich am Anfang auch fast stranguliert, als sie wohl wie wild auf der Terasse rumdüste und sich die Leine um meinen Schaukelstuhl wickelte...

 

Molly haben wir sie übrigens getauft, weil sie am Anfang (und vielleicht auch jetzt noch ein bisschen) ziemlich mollig war. Wir müssen mit dem Essen aufpassen, den wie alle Hunde kann sie dauernd fressen. Sie kriegte bis jetzt dreimal am Tag Reis mit Fisch oder Fleisch. Billy hat extra Schweinedarm für sie gekauft und für mich braucht es jedesmal Überwindung, die braunen «Würmer» zu zerkleinern und unter das Reis zu mischen. Molly aber liebt das.

 

Wir haben nun auch verschiedenes Trockenfutter gekauft und werden ab morgen nur noch morgens und abends Reis geben und am Mittag Trockenfutter. Und wenn wir wegfahren, erhält sie jedesmal als Trostpflaster einen Hühnerfuss oder einen Hühnerkopf...

 

Molly liebt es übrigens auch, alles was nicht niet und nagelfest ist in den Mund zu nehmen. Billy Socken mussten so oft dran glauben, bis sie völlig kaputt waren. Aus Ärger darüber und damit sie merken soll, dass sie das nicht hätte tun sollen, hängte Billy ihr kurzerhand zwei Socken um den Hals (siehe Titelbild). Das wird sie aber kaum davon abhalten, nach wie vor auf allem herumzukauen, das sie sich schnappen kann. Heute Abend war's wieder mal mein Schaukelstuhl...