Tropensturm Pabuk

Die Prognosen waren äusserst beunruhigend und am Tag davor warnte die Gemeinde sogar via Lautsprecher vor dem Sturm. Es begann harmlos mit starkem Regen und heftigem Wind. Dann stieg das Wasser rings ums Haus wieder zu einem See/Fluss an, was schlechte Erinnerungen an Dezember vor einem Jahr weckte, als wir das Wasser im Haus hatten.

 

Präventiv stellten wir alles, was am Boden war, hoch (die Möbel hat Billy ja alle bereits vor einem Jahr auf Metallgestelle gestellt) und gingen mit einem unguten Gefühl ins Bett. Um 22 Uhr viel der Strom aus, was aber bei heftigem Regen/Wind des öfteren vorkommt. Entsprechend liegen die Taschenlampen jeweils bereit.

 

Schlafen konnten wir beide nicht viel. Gegen morgen hörte es auf zu regnen, Strom hatten wir aber immer noch keinen. Ich duschte mit dem Licht der Taschenlampe und kochte Wasser für den (Pulver-)Kaffee in der Pfanne auf unserem Gas-Kochherd. Es dauerte bis um 15 Uhr am Nachmittag, bis endlich wieder Saft aus der Leitung kam. Ob unsere Lebensmittel in den beiden Kühlschränken den langen Stromausfall überlebt haben, wird sich noch zeigen. Die Kühlschränke behalten die Kälte zwar recht lange, wenn man sie nicht öffnet, aber 17 Stunden...?

 

Trotzdem können wir uns glücklich schätzen, angesichts der Bilder der Zerstörung, die wir auf Facebook und im TV sahen. Bei Billys Schwester Neaw, die Auf Koh Samui lebt, wurde ein Teil des Dachs durch herunterfallende/-fliegende Kokosnüsse zerstört. Und in Khanom war generell wieder das Wasser das grösste Problem. Zum Glück war es ein paar Tage vorher trocken, denn wäre der Sturm während der Regenzeit über das Land gefegt, hätten wir bestimmt nasse Füsse gekriegt...