Ein Tag ohne Strom und Wasser

Kurze Stromausfälle sind in Khanom (und wohl in ganz Thailand) nichts aussergewöhnliches. Das Stromnetz ist nicht sehr stabil und jedesmal, wenn es etwas stark windet, muss man damit rechnen, dass wieder irgendwo ein Baum einen Ast verliert und dieser die Stromleitung beschädigt.

 

Auch das Wasser aus der Leitung, das bei uns übrigens Trinkwasserqualität hat, kommt oft nur als Rinnsal bei uns an. Besonders morgens zwischen 7 und 9 und abens zwischen 17 und 20 Uhr - dann, wenn viele duschen, denn wir sind das letzte Haus dieser Quelle. Aber da kann man sich arrangieren.

 

Heute war's aber wieder mal anders: Kurz vor 10 Uhr war Schluss mit Strom und kurz darauf kam auch kein Tropfen Wasser mehr aus der Leitung. Als sich am Mittag immer noch nichts tat, gingen wir auswärts essen. Dort informierte uns ein Mann, dass heute überall in unserer Umgebung der Strom abgestellt wurde, da man an vielen Orten Bäume zurückschneiden müsse, welche zu nah an den Stromleitungen sind. Man habe darüber informiert. Bis zu uns drang die Meldung nicht durch...

 

Wasser hatten wir keines, weil natürlich auch die Pumpen mit Strom betrieben werden. Auch bei unserem Jaccuzzi wird das (Grund-)Wasser mit einer Pumpe hochgepumpt.

 

Tja, unser Blut kochte bis abends fast. Ich ging kurz in ein Amazon-Kaffee um mich im klimatisierten Innenraum äusserlich und mit einem Shake innerlich abzukühlen.

 

Aber es war eine Wohltat, als kurz vor 17 Uhr der Strom wieder floss und ich mich ins Jaccuzzi legen konnte. Ein Stunde später floss auch wieder Wasser aus der Leitung, wenn auch nur als kleines Rinnsal. Wahrscheinlich wollten alle duschen, den ausser uns, hat ja niemand ein Jaccuzzi :-).